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Was vor der Krise für viele Arbeitnehmer ein lang gehegter Wunsch war, ist durch die Corona-Pandemie zur Realität geworden. Arbeiten im Homeoffice gilt inzwischen als gesetzter Standard. Zwei Drittel der Arbeitnehmer arbeiten laut einer IHK-Erhebung seit Beginn der Krise verstärkt im Homeoffice und haben die Präsenszeiten bei Ihrem Arbeitgeber drastisch reduziert.
Was dabei allerdings meist wenig Beachtung findet: Das Arbeiten im Homeoffice unterscheidet sich teilweise von Fall zu Fall drastisch. Das haben Forscher des Fraunhofer Instituts in ihrer aktuellen Studie „Homeoffice Experience“ herausgefunden. Die Unterschiede sind so groß, dass das Institut in der Studie sogar verschiedene Homeoffice-Typen definiert. Diese möchten wir Ihnen kurz vorstellen und auf die Konsequenzen eingehen, die die jeweilige Arbeitssituation auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern haben.
Legen wir los: Fast die Hälfte der Arbeitnehmer kann sich glücklich schätzen. Sie nimmt im Homeoffice in einem separaten Arbeitsbereich Platz und erledigt hier ihre beruflichen To Dos in Ruhe. Das sind grundsätzlich schon mal gute Voraussetzungen. Aber sind sie wirklich optimal? Schauen Sie sich Ihre aktuelle Heim-Bürogestaltung einmal genau an.
Auch hier sollte die verfügbare Bürobeleuchtung die Helligkeit von 500 Lux nicht unterschreiten. Noch besser ist natürlich auch hier Tageslicht. Als Sitzmöbel empfiehlt sich mindestens ein Konferenzstuhl. Kommen wir nun zu Homeoffice-Typ Nummer drei: Hierbei handelt es sich um Arbeitnehmer, die keinen festen Arbeitsbereich in ihrer Wohnung haben, sondern als Arbeitsnomaden mit ihrem Laptop Tag für Tag von Raum zu Raum pilgern und sich immer wieder in eine neue Nische zum Arbeiten zurückziehen.
Hauptsache, man stört sich nicht andauernd gegenseitig. Dieser Homeoffice-Typ ohne festen Arbeitsbereich ist die mit Abstand ungünstigste Variante der Heimarbeit, betrifft aber glücklicherweise auch nur den geringsten Anteil der Arbeitnehmer, die aktuell von zuhause aus arbeiten. Laut der Forscher und Forscherinnen des Fraunhofer Instituts reden wir von einem etwa zehnprozentigen Anteil aller Heimarbeiter.
Unser Tipp: Für solche Fälle gibt es flexibel einsetzbare und deutlich platzsparende Möbel, die während der Arbeitszeit den nötigen Arbeitskomfort bieten, und die nach Feierabend fix zusammengeklappt in einer Ecke verstaut werden können. Für jeden Raum gibt es also die perfekte Lösung. Man muss sie nur kennen. Leider ist das aber selten der Fall.
oft nehmen Arbeitnehmer auf harten Küchenstühlen oder viel zu weichen Wohnzimmersesseln Platz und arbeiten mit krummem Rücken über den Laptop gebeugt auf einem viel zu niedrigen Tisch. Aber selbst wer ein richtiges Arbeitszimmer sein Eigen nennen kann, arbeitet häufig mehr oder weniger unbequem und in verkrümmter Haltung. Der Grund: Vor der Pandemie wurde das Arbeitszimmer ab und an für den ein oder anderen Homeoffice-Tag genutzt.
Wer hat sich da bei der Büroplanung schon Gedanken über Arbeitsfläche, Beinfreiheit, Licht und das perfekte Sitzmöbel gemacht? Richtig: Die Allerwenigsten. Und so erfährt die Volkskrankheit Nummer eins derzeit einen neuen Schub: Rücken- und Nackenschmerzen nehmen infolge einer dauerhaft schlechten Haltung und suboptimalen Arbeitsbedingungen im Homeoffice von Tag zu Tag zu.
Das kann sogar so weit gehen, dass darunter früher oder später die eigenen Arbeitsergebnisse leiden. Auch das legen die Erkenntnisse aus der Fraunhofer-Erhebung nahe – sie bringen die ergonomische Gestaltung am Arbeitsplatz in einen direkten Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit eines Arbeitnehmers. Hinzu kommt: Vielen Arbeitnehmern fehlt es schlichtweg an den richtigen Büro-Ideen, wenn es darum geht, das Homeoffice einzurichten.
Unterschätzen Sie nicht, welche positive Wirkung Kunst, Büropflanzen und zum Beispiel die richtige Farbwahl beim Einrichten des Homeoffice haben. Sie machen aus einem nüchtern eingerichteten Büro oder einer kargen Nische zum Arbeiten einen Arbeitsraum, in dem Sie sich gerne aufhalten. So werden Sie garantiert mehr Spaß und Motivation bei der Arbeit haben und produktiver und kreativer sein.
Lassen Sie sich inspirieren. Das Ergebnis: Sie arbeiten in jedem Homeoffice-Szenario unter fast den gleichen optimalen Bedingungen wie in Ihrem echten Office. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken und Ihr Chef auch – schließlich liefern Sie wieder gewohnt perfekte Ergebnisse ab, wenn Sie sich mit dem richtigen Mobiliar rundum wohlfühlen.
Lärm am Workspace ist ein oft unterschätzter Stressfaktor, der die Produktivität und das Wohlbefinden der Mitarbeiter erheblich beeinträchtigen kann. Studien zeigen, dass anhaltender Lärm die Konzentrationsfähigkeit mindert, die Stresslevel erhöht und letztlich zu einer geringeren Arbeitszufriedenheit führt. Besonders in offenen Büroflächen, in denen Gespräche, Telefonate und Geräusche von Geräten allgegenwärtig sind, kann Lärm zu einem erheblichen Problem werden.
Akustische Lösungen wie schallabsorbierende Materialien und optimierte Raumaufteilungen tragen dazu bei, Lärmquellen effektiv zu reduzieren. Unternehmen, die in solche Maßnahmen investieren, schaffen eine angenehmere Arbeitsumgebung, die nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter schützt, sondern auch deren Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit steigert. Lärm ist einer der größten Störfaktoren am Arbeitsplatz und beeinträchtigt das Gesundheit sowie die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erheblich.
Die Lösung ist für viele heute ein Arbeitsmodell, das beides verbindet, das sogenannte hybride Arbeiten: Ein Wechsel zwischen Remote Work und Arbeit im Büro. Damit das Arbeiten von zu Hause aus optimal gelingt, haben wir ein paar Tipps für Sie parat, die Ihnen hilft, sich Konzentration – und damit Ihre Leistungsfähigkeit – zu erhalten: Ein typisches „Homeoffice-Phänomen“ ist die Verschleppung von Arbeit in die Abendstunden oder das Wochenende hinein – und das ist nicht wirklich gesund.
Wenn Sie im Unternehmen sind, unterhalten Sie sich schließlich auch ab und zu mit Ihren Kollegen, etwa in der Teeküche. Insbesondere dann, wenn Sie nicht allein wohnen, sollten Sie festgelegte Zeiten – und auch Räume – definieren, in denen Sie wirklich ungestört arbeiten können. Ja, es ist manchmal leichter gesagt als getan: Lassen Sie sich nicht immer wieder durch den Haushalt oder Ähnliches aus dem Konzept bringen.
Alles im Blick: Erstellen Sie eine Liste mit anliegenden Tätigkeiten und priorisieren Sie diese, wenn Sie das im Büro nicht ohnehin schon tun. Das verleiht Ihrem Tag auch zu Hause Struktur, und vieles wird Ihnen leichter von der Hand gehen. Manchmal hilft es, einfach die Perspektive zu wechseln und auch mal etwas anderes zu sehen.
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